Der Mai bot den Orientierungsläuferinnen und Orientierungsläufern des Vereins ein buntes Potpourri an Möglichkeiten, ihr Können unter Beweis zu stellen – vor allem aber, gemeinsam viel zu erleben.
So fand am ersten Maiwochenende in Kassel die Deutsche Meisterschaft auf der Mittelstrecke statt. Hier sicherte sich Almut Kammholz in der AK D60 einen guten 11. Platz. Am darauffolgenden Tag konnte sie dieses Ergebnis im Sprint sogar noch einmal verbessern und kam als Achte ins Ziel.
Am Himmelfahrtswochenende starteten das Orientierchen-Team und Almut als Gast in einem befreundeten Team beim 25. Thüringer 24-Stunden-OL. Trotz sehr niedriger Temperaturen und zwei krankheitsbedingter Ausfälle während des Wettkampfs schafften die Sportlerinnen und Sportler gemeinsam 26 Bahnen. Dabei galt es, Läufe zwischen 2,6 und 5,8 km zu absolvieren – bei Tag und bei Nacht.
Am Pfingstwochenende ging es bei perfektem Sommerwetter für vier Sportlerinnen zur Deutschen Sprintmeisterschaft nach Bad Harzburg. Am ersten Tag absolvierte jede Teilnehmerin ein Qualifikationsrennen. Alle erreichten das B-Finale ihrer Altersklasse. Tatjana Kimmel wurde dabei für einen fast fehlerfreien Lauf mit dem 1. Platz belohnt, Gabi Friedrich wurde Dritte. Lea Friedrich und Katrin Wurth, die sich mit den absoluten Eliteläuferinnen Deutschlands messen mussten, kamen auf den Plätzen 6 und 19 ins Ziel. Zum Abschluss liefen alle gemeinsam als Team die Sprintstaffel. Hier hatten die Veranstalter besondere Highlights für alle Bahnen vorbereitet: Bei Läufen durch die mittelalterliche Stadt gab es Posten in privaten Hinterhöfen, in einem Stall und sogar in der Kirche. Dem OSC-Team ging es dabei nicht um die Platzierung – es musste erneut im Elitefeld starten –, sondern um das großartige gemeinsame Erlebnis und das gute Gefühl, ohne Fehlstempel ins Ziel gekommen zu sein.





